Branko Marinkovic – Kroatischer Magnat und Kriegsherr in Bolivien

Branko Marinkovic wird immer mehr zum gefährlichsten und einflussreichsten Gegner der bolivianischen Regierung. Die Regierung unterstützt verstärkt das in Armut lebende Volk und so weitete sich der Konflikt mit den wohlhabenden Leuten des Landes immer weiter aus.

Der 41-jährige ist einer der reichsten Männer des Landes. Neben der bolivianischen besitzt er auch die kroatische Staatsbürgerschaft und ist in Santa Cruz Vorsitzender des Bürgerkomitees. Geld Neben diversen Bankenbeteiligungen, Grundbesitzen und einer Speiseölproduktion führt er auch noch ein Wirtschaftsimperium aus Rinderzucht.

Bezüglich seiner Herkunft und seinem Reichtum gibt es zwei verschiedene Versionen. Laut seiner eigenen Aussage kämpfte sein Vater als Partisan im Zweiten Weltkrieg gegen die Deutschen und wanderte mit der gesamten Familie um 1950 aus nach Bolivien. Ziel war es sich dort ein neues Leben aufzubauen. Nach seinem Studium in Texas der Studiengänge Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften habe er seine Zeit in das Familienunternehmen investiert. Seit einiger Zeit ist er auch in der Politik aktiv, um die Interessen der Region in der er lebt gegenüber der Regierung zu vertreten und sich auch gegen die Regierung zu wehren.

Seitens der Regierung verbreitet man einen komplett anderen Lebenslauf des Branko Marinkovic. Laut einer landesweit im TV übertragenen Dokumentation war sein Vater Anhänger der faschistischen Bewegung, welche Kroatien bis zur Kriegsniederlage in seiner Gewalt hatte. Sein Vater Silvio Marinkovic pflegte wohl Kontakte zu Faschisten aus Kroatien, welche sich nach dem Krieg nach Südamerika abgesetzt hatten. Durch illegale Aneignung von Ländereien in Guarayo soll wohl der Reichtum entstanden sein.

Eine der zwielichtigsten Personen bei dem Konflikt in Bolivien ist somit Branko Marinkovic. Dieser führt neben vielen anderen eine vorangestellte Rolle bei der Zerschlagung des Staates Bolivien, wobei hier vorallem auch eigene Interessen wie Machtgewinn im Vordergrund stehen. Auch ist weitreichend bekannt, das sich Marinkovic mit dem US-Botschafter Goldberg getroffen hatte der aber mittlerweile des Landes verwiesenen wurde.

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